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Montag, 2. Dezember 2024

Strom in einem Tiny Haus oder Mobilheim

 Eine immer wiederkehrende Frage bei Mobilheimen (MH) oder Tiny-Häusern (TH) ist die Strom-Versorgungsleitung in das Wohngebäude.

„Welche Stromleitung benötige ich für den Betrieb in einem Mobilheim oder Tiny-Haus“?
-    Starkstrom
-    Wechselstrom
-    Anschluss
-    Sicherungskasten
-    Absicherung des Hauptstromes
-    Verbrauch
-    Kosten
-    Welche Geräte
-    Solaranlage
 

Stromkasten Mobilheim greencampinghome
Stromkasten im Mobilheim
Diese Fragen zur Stromversorgung und zum Betrieb sind berechtigt und sind ebenfalls für einen reibungslosen Betrieb Ihres Mobilheimes oder Tiny-Hauses unabdingbar.

Auch hierbei machen die neuen Entwicklungen im Betrieb, durch Verbrauch und Nutzung, keinen Halt bei den Herstellern von Nautilhome Mobilheime oder Rapidhome Mobilheime. Die elektrischen Geräte und Lichtquellen sind nach den neuesten Standards ausgerichtet, so die Macher dieser Mobilheime.
In Zeiten des Energiesparens verfolgen die Konstrukteure eine klare Linie und verbauen nur Stromsparende Geräte nach neuesten Standards sowie Energieeinsparlampen ein, um den Verbrauch so gering wie nur möglich zu machen.
 


Grundsätzlich werden MH und TH mit normalem Wechselstrom 220/230 Volt (3-adrig) betrieben. Das bedeutet, dass die Stromanschlüsse der MH und TH mit normalem Schuko Stecker und Schuko Steckdose betrieben werden. Starkstrom wird NICHT benötigt.


Zur Absicherung Ihrer Haupt-Stromversorgung, in das MH oder TH, empfehlen wir, green camping home, dies mit 32 Amp. abzusichern. Der Grund dafür ist, dass Sie bei Benutzung von gleichzeitig mehreren E-Geräten, die Hauptsicherung bei Ihrer Stromzufuhr an das MH oder TH nicht überbelastet werden soll. Selbstverständlich können Sie auch eine höhere Absicherung einplanen. Fragen Sie dazu Ihren Elektromeisterbetrieb vor Ort, dieser wird Sie qualitativ beraten.

 

Nautilhome Mobilheim greencampinghome
Nautilhome Mobilheim über greencampinghome

Der Stromanschluss bei Ihrem Mobilheim oder Tiny Haus kann je nach Modell direkt in den Sicherungskasten eingezogen werden oder unterhalb des Fahrwerkes in eine extra dafür gelegte Strom-Verteilerdose. Die Leitung führt dann direkt zum Sicherungskasten des Gebäudes. BITTE hierbei unbedingt beachten, dass diese Stromleitung von einem Elektro-Meisterbetrieb verbaut und angeschlossen werden muss. So haben Sie die Gewissheit, dass sämtliche Geräte (auch E-Herd, Spülmaschine und Waschmaschine) funktionsgerecht Ihren Betrieb aufnehmen können.  
 
Selbstverständlich können Sie eine Solaranlage auf Ihr MH oder TH von einem Fachbetrieb Vorort einbauen lassen. Was sicherlich langzeitig Sinn machen könnte.

Bei den Verbrauchskosten gibt es keine allgemeinen Richtwerte. Dies liegt allein in der eigenen Verbraucherhand, den Mengen und Dauer der benutzten Geräte, die Anzahl der Bewohner und Gäste mit Aufenthaltsdauer sowie den Wetterkriterien im Verlauf eines Jahres während der Benutzung (Sommer- Winterbetrieb), werden die Strom-Nutzmenge unterschiedlich beeinflussen.

Einfach genial  -  genial einfach       

Mittwoch, 6. Mai 2015

Sicherungskasten im Mobilheim


Wichtiges Teil im Mobilheim ist der Sicherungskasten 

iRM-Mobilheim von Unten - Plan01-Stromanschluß

Eine häufig gestellte Frage:  Wie wird eigentlich die Stromversorgung im Mobilheim gewährleistet?

Eigentlich nicht anders als wie bei Ihnen Zuhause in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus.
Beim Mobilheim wird der Hauptstrom von außen an den Haupt-Stromanschluss (meist unterhalb am Mobilheimboden – Bild Plan 01) fachgerecht angeschlossen (Stromdose). Von dort führt die Hauptleitung auf dem kürzesten Wege zum Sicherungskasten im Mobilheim. Meist befindet sich dieser Sicherungskasten im WC.


Der Stromkasten hat dann für die jeweiligen Zimmer und oder Stromkreise eine Verteilung die durch einen entsprechenden Sicherungsschalter gesichert ist. Dieser Stromkreis kann nun, durch Kippmechanismus, aktiviert oder deaktiviert werden. Gleiches gilt für den Anschluss eines E-Herdes.


Sicherungskasten, Stromleitungen und die entsprechenden Schalter und Steckdosen sind nach den geforderten DIN-Normen gefertigt und sollte vor Inbetriebnahme von einem Fachbetrieb, bei Neu-Aufstellung des Mobilheimes, nochmals geprüft und abgenommen werden. Hierbei werden auch sämtliche Schrauben nachgezogen, denn durch die langen Transportwege und den dadurch laufenden Bewegungen des Mobilheimes, könnten sich die Stromkabel-Halteschrauben der Stromleitungen leicht lösen.
Schlussendlich können Sie sicher sein dass Ihr Mobilheim richtig "unter Strom" läuft.

Sicherheit geht hierbei vor.

Mittwoch, 7. November 2012

Ein Mobilheim unter Strom

Die Versorgungsleitungen im Mobilheim mal anders betrachtet.


Eine Produktänderung bei einem Mobilheimhersteller war wieder mal angesagt. Neue Modelle - neue Farben- neues Designe - neue Innovationen - neuer Preis.  Beim Preis gehen bei mir schon wieder alle Lichter an.
Wie immer entscheidet zuerst spontan der erste Eindruck - gefällig und geschmackvoll.

Nun, da man ja vom „Fach“ ist zählt bei mir immer erst der zweite genauere Blick.
Dies mach ich in der Regel so, dass ich mich bequem ins Sofa setze und den Mobilheim-Raum auf mich wirken lasse.
Und, da war es schon was mir ins Auge gestochen ist.
Überwiegend waren die Stromleitungen „auf Putz“ (Fachsprache wenn Strom-Leitungen nicht in die Wand - also unter Putz - sonder auf die Wand - auf Putz - gelegt sind). Das hat Vorteile aber auch Nachteile die da sind:

Vorteile:
  • Kostenersparnis für den Hersteller, Leitungen bei Reparatur schneller auffindbar, Veränderungen und Prüfung durch Elektro-Fachpersonal möglich, Preiseinsparung beim Einkauf.


Nachteile

  • Jeder Außenstehende kann problemlos an die Leitung, Manipulationen sind gegeben, Kindersicherung nicht vorhanden da ja auf den sichtbaren Leitungs-Kanälen ein leicht zu öffnender Klappdeckel ist - dem Spieltrieb also keine Grenzen gesetzt sind, Einflüsse von außerhalb (Wasser-Dampf usw.) sicherlich einen Weg nach innen findet und zu guter Letzt, suchen verärgerte Besucher/Mieter immer etwas um zu schädigen.
     
  • Ein weiterer negativer Nebeneffekt in den Innenwänden ist dabei, dass die Zwischenwände keinen Hohlraum (Schallschutz/Wärmeschutz) mehr haben da ja dieser durch „auf Putz“ nicht mehr gebraucht wird, somit beim Hersteller eine erneute Kostenersparnis (statt einer Doppelwand nun eine Einzelwand).

Dies mag im Privatem-Kauf-Bereich nicht oder wenig relevant sein, aber beim Vermietbereich ein für mich wichtiger Risikofaktor.  Diesbezüglich achte ich beim  Mobilheim-Verkauf immer darauf, die Risikofaktoren so gering wie nur möglich zu halten und weise auch den Käufer auf diese oder andere mögliche Schwachpunkte hin.

Hoffe dass Ihnen dies bei Ihrem Mobilheimkauf ein nützlicher Hinweis war.